FareVerdict

Fünf Jahre festgehalten.

Ich heiße Valentin. Seit 2022 führe ich Buch über jeden Flug, den ich mache: Airline, Flugzeug, Strecke, Sitzplatz, Kabine, Lounge. Nicht für einen Blog und nicht für ein Publikum, sondern weil ich wissen wollte, was ich da eigentlich kaufe. Das hier ist, was in diesen Aufzeichnungen steht, und was sie mir beigebracht haben.

Vor 2022

Familienurlaube, Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Skifahren, die klassische deutsche Reisekarte: Mallorca, Türkei, Ägypten, Ostsee, Toskana, London. Echtes Reisen, aber undokumentiert und meist von anderen geplant. Das gehört hierher, weil ich eben nicht bei null angefangen habe. Es heißt aber auch: Ich war jahrelang unterwegs, ohne mich je zu fragen, was das alles wert war.

Die dokumentierten Jahre

2022 ist mein Jahr null, nicht der Anfang meines Reisens, sondern der Anfang der Aufzeichnungen.

Was die Zahlen tatsächlich sagen

Ich halte das für das Nützlichste, was ich über mich sagen kann, weil genau dieser Teil in den meisten Reisetexten fehlt.

42Dokumentierte Flüge seit 2022
163.584 kmGeflogen und gebucht
34Länder & Gebiete insgesamt

Wie sich diese Flüge auf die Kabinen verteilen

71,4 %Economy
7,1 %Premium Economy
21,4 %Business
0 %First

Rechnet man nach Distanz statt nach Flügen, sieht der Premium-Anteil besser aus: 61,8 % Economy, 13,1 % Premium Economy, 25,0 % Business. Beide Zahlen stimmen, und sie erzählen verschiedene Geschichten. Genau deshalb zeige ich beide. Eine einzelne Prozentzahl lässt sich so hindrehen, dass sie fast alles behauptet, und Airlines wissen das.

Sieben von zehn Flügen sind nach wie vor Economy, und First Class bin ich nie geflogen. Ich bin kein Business-Class-Reisender, der sich gelegentlich nach hinten setzt, sondern ein Economy-Reisender, der genug Premium-Kabinen gekauft hat, um zu wissen, welche davon ihr Geld wert sind und welche nur neu lackiert sind. Aus dieser Position ist der Guide geschrieben, und deshalb geht es darin vor allem darum, sich abzusichern und einen fairen Gegenwert zu bekommen, statt Status zu jagen.

Was fünf Jahre Aufzeichnungen mir beigebracht haben

„Wissen, an wen man zahlt. Wissen, was man kauft. Und wissen, was eine Stunde davon wert ist.“

Drei Dinge sind dabei herausgekommen, und alle drei stehen im Guide. Erstens: Die Lücke zwischen dem, was eine Airline verspricht, und dem, was sie liefert, lässt sich messen, und wer sie ein paarmal gemessen hat, lässt sich von Werbung nicht mehr beeindrucken. Zweitens: Das meiste Geld, das auf Reisen verloren geht, ist schon vor dem Abflug weg, beim Buchen, an Anbieter, die darauf setzen, dass niemand nachsieht. Drittens: Ein Preis ergibt nur im Vergleich Sinn, deshalb rechne ich in Euro pro Flugstunde, statt darüber zu streiten, ob sich ein Preis hoch anfühlt.

Nichts davon setzt meine Flugliste voraus, sondern nur die Methode, die daraus entstanden ist, und die habe ich aufgeschrieben.

Die Methode, auf 39 Seiten

Vier Teile und eine Checkliste: 15 €, sofort als Download, einmal zahlen und behalten.

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